Da aber niemand von All3 anwesend war, haben wir in dem gemeinsamen Sekretariatsbüro das Schreiben abgegeben. Die Empfangsmitarbeiterin hat uns zugesagt, den Protestbrief per Fax den Geschäftsführer Wulf von Borzyskowski zukommen zu lassen.
Außerdem haben wir noch Flugblätter in den Briefkasten geworfen und ein Solidaritätsfoto vor dem Firmensitz in dem bürgerlichen Wohnhaus im Fasanenkiez gemacht. Hier der Text des Flugblatts vom Anarcho-Syndikalistischen Netzwerk (ASN-IAA):
All3: Stoppt die Kündigung von Vladislav Surin!
Der in Belgrad lebende migrantische Arbeiter ist dort für die Baufirma All3 tätig. Nachdem mehrfach gegen seine Arbeitsrechte verstoßen wurde, wandte sich Vladislav an die Anarcho-Syndikalistische Initiative (ASI), der serbischen Sektion der Internationalen Arbeiter*innen-Assoziation (IAA), die seinen Arbeitskampf unterstützt.
Als ein Opfer von Mobbing und absichtlicher Arbeitsüberlastung, sowie mehreren Kündigungsversuchen kann er auf die Unterstützung von internationalen Basisgewerkschafter*innen zählen. Da das Londoner Unternehmen durch die All3 Construction Germany GmbH auch in Berlin ansässig ist, fordern wir hier nun Ort von dem Baukonzern:
Wiedereinstellung jetzt!„
ASN Köln
Siehe auch:
https://asniaa.noblogs.org/post/2025/12/12/berlin-solidaritaet-mit-dem-arbeitskampf-bei-all3-in-serbien/
Source: ASN Köln Allemagne
