Immer wenn sich die Herrschenden neue Sparpläne ausdenken, dann steht ganz oben auf der Liste meistens das Bildungs- und Sozialwesen und die kulturelle Förderung.So wundert es nicht, dass in Zeiten massiver Aufrüstung mit staatlicher Neuverschuldung in Milliarden-Höhe auch die Gesundheitsindustrie von Einsparungen betroffen ist. Das Bundesministerium plant aktuell z.B. massive Kürzungen bei der Krankenversicherung.In Zukunft sollen die hohen Verluste der Gesetzlichen Krankenkassen von den Versicherten bezahlt werden. So ist u.a. eine höhere Zuzahlung bei Medikamenten und Heilmitteln geplant. Außerdem soll die bisher beitragsfreie Mitversicherung bei Partnerschaften weitgehend abgeschafft werden.Ebenfalls gestrichen wird wohl auch die Vorsorge-Untersuchung auf Hautkrebs, was angesichts der durch die Klimazerstörung zunehmenden Hitzetage mit schädlichen UV-Werten höchst gefährlich ist. Auch beim Zahnersatz werden wohl Gelder gestrichen, da die Krankenkassen demnächst 10% weniger dazugeben müssen.Gespart werden soll auch beim Krankengeld, das die Regierung künftig bei längerer Arbeitsunfähigkeit auf 75% bis 25% kürzen will. Bei den Krankenhäusern sind ebenfalls Sparmaßnahmen geplant: Die Personalkosten für die Pflege werden gedeckelt und die Vergütungen an die Einnahmen gekoppelt. Das bedeutet eine weitere Ausrichtung des Gesundheitswesens an die kapitalistische Ausbeutung. Also noch mehr Leistungsdruck und Stress für die Arbeiter*innen bei niedrigen Löhnen.Gegen diese Angriffe müssen wir uns wehren! Schließen wir uns zusammen und organsieren den Widerstand gegen Kürzungen…
ASN-IAA Köln – Fachbereich Gesundheit
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Source: ASN Köln Allemagne
