die nicht auf kapitalistischer Ausbeutung beruht?
Diese Diskussion wird aktuell als „Demokratische Wirtschaftsplanung“ geführt. Durch Ideen von Selbstverwaltung, Teilhabe und Informationstechnologie werden neue Wege des Übergangs in eine Gesellschaft jenseits des Warentausches gesucht. Eine gerechte Umverteilung und die Aushandlung von Bedürfnissen sind Teil dieser Transformationsprozesse.
Dabei geht es auch um die Grenzen des ökonomischen Wachstums auf unserem Planeten, aber ebenso um die Einbeziehung von Fürsorge als gesellschaftlich notwendige Aufgabe. Ob es bei künftigen (Re-)Produktionsweisen auch um Märkte, Geld und Tauschbeziehungen gehen soll, ist jedoch umstritten.
Das Anarcho-Syndikalistische Netzwerk Köln möchte mit dieser Veranstaltung einen Einblick geben in die Debatte um alternative Wirtschaft(en) jenseits von staatskapitalistischer Zentralplanung, politisch gesteuerten Investitionen oder liberalem Freihandel.
Dabei wird auch das Konzept des libertären Kommunismus der spanischen CNT-IAA aus dem Jahr 1936 vorgestellt, das die Anarchosyndialist*innen während der sozialen Revolution so weit wie möglich umgesetzt hatten. Auch die weiterführenden Ideen von Abraham Guillen für selbstbestimmtes Wirtschaften in einer freiheitlichen Gesellschaft werden zur Diskussion gestellt.
im SSK-Cafe (Salierring 37)
16 Uhr Kaffee und Kuchen
19 Uhr Veranstaltung
https://www.sozialistischeselbsthilfekoeln.de/veranstaltungen/
CC: BY-NC
X
