Finstere Stürme durchtosen die Lüfte und bringen eine großangelegte reaktionäre Offensive mit sich. Das Patriarchat will seine Privilegien auf ewig fortschreiben und die (vor allem medialen) Diskussionen um den Feminismus werden in Richtung Moral und „Natürlichkeit“ gewendet, in der Mitgefühl nicht vorkommt.

Wenn wir etwas gelernt haben, dann ist es die Dinge beim Namen zu nennen. Deshalb müssen wir die Aufmerksamkeit dorthin richten, wo wir sie für notwendig halten: auf alle patriarchalen und machistischen Formen von Gewalt (sexuelle, institutionelle, digitale, wirtschaftliche, arbeitsteilige, häusliche, ableistische, klimatische, rassistische und koloniale), die unsere Körper tagtäglich durchdringen. Und auf ihre Normalisierung und den strukturellen Rahmen, der sie ungestraft lässt. Nur gemeinsam können wir auf diese Gewalt hinweisen und darauf reagieren.

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Organisieren wir unsere Wut, um ihre alte Welt zu verbrennen, in die wir nicht hinein passen (und in die wir auch nicht passen wollen). Nur wir können uns befreien, und das geht nur durch Gleichberechtigung und gegenseitige Hilfe. Beteiligen wir uns (mit der nötigen Geduld und Empathie) an autonomen und kämpferischen Versammlungen, an jedem Arbeitsplatz, in jedem Stadtteil, in jedem Syndikat und an jedem Ort.

Nur durch den gemeinsam geteilten Kampf werden wir es schaffen, alles von oben nach unten zu verbrennen, denn zusammen sind wir das Feuer!

Wir sind die Kraft und der Wunsch nach einem Wandel!

Dem Morgenrot entgegen…

(Quelle: CNT-IAA Spanien, Übersetzung: ASN Köln, CC:BY-NC)

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Source: ASN Köln Allemagne

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